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IZA – Institute of Labor Economics

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Mark Fallak

Fusionen und Übernahmen verändern die Personalstruktur von Unternehmen

August 27, 2021 by Mark Fallak

Bei großen Firmenübernahmen oder Zusammenschlüssen beherrscht oft der damit einhergehende Stellenabbau die Schlagzeilen. Aus Unternehmenssicht stehen wiederum die erhofften Synergien und Wachstumschancen im Vordergrund. In einem aktuellen IZA-Forschungspapier untersuchen Britta Gehrke, Ernst Maug, Stefan Obernberger und Christoph Schneider, welche Veränderungen der personellen Strukturen sich hinter den blanken Zahlen verbergen. Dazu vergleichen sie über 1.000 fusionierte Unternehmen in Deutschland mit ähnlichen Unternehmen ohne Fusionshistorie.

Im Schnitt gehen in Zielunternehmen von Übernahmen 55,4 Prozent der Arbeitsplätze verloren, insbesondere durch komplette Schließungen. Zwar kommt es in den Käuferunternehmen zu Neueinstellungen, doch unterm Strich ergibt sich ein Stellenminus von mehr als sieben Prozent. Zwei Fünftel der betroffenen Beschäftigten werden arbeitslos oder nehmen einen geringer bezahlten Job an.

Die Nettozahlen verschleiern jedoch die hohe Fluktuation in Zuge der Neustrukturierung zusammengeschlossener Unternehmen. Zwei Jahre nach der Übernahme haben fusionierte Firmen 13,4 Prozent mehr Beschäftigte verloren als vergleichbare Unternehmen ohne Fusionserfahrung. Etwa die Hälfte dieser Abgänge wird durch Neueinstellungen ersetzt, die jedoch vor allem in den Käuferunternehmen stattfinden, während Entlassungen überwiegend Zielunternehmen treffen.

Die Studie zeigt, dass ausscheidende Beschäftigte durch ähnlich qualifizierte Neuzugänge ersetzt werden, die im Schnitt über einen etwas höheren Bildungsabschluss verfügen, jedoch rund vier Jahre jünger sind als ihre Vorgänger und etwa elf Prozent weniger verdienen. Unternehmen sparen also Lohnkosten, indem sie bei den Neueinstellungen auf weniger erfahrenes Personal setzen. Daraus ergibt sich eine tendenziell hierarchischere Management-Struktur.

Auch der unternehmensinterne Arbeitsmarkt wächst in Form von 3,5 Prozent mehr Personalwechseln zwischen einzelnen Betriebsstätten, überwiegend in Richtung des Käuferunternehmens, aber zum Teil auch innerhalb der Betriebe. Dennoch machen interne Jobwechsel nur ein Viertel der Gesamtfluktuation aus und finden vor allem in hierarchischeren Unternehmen statt.

Insgesamt ergänzen sich die fusionierten Unternehmen vor allem dadurch, dass die Zielunternehmen zusätzliche Wachstumschancen bieten und die Käuferunternehmen das organisatorische Knowhow einbringen. Die Kostenersparnis durch Fusionen resultiert also nicht nur aus einem reinen Stellenabbau, sondern auch aus der effizienteren Verteilung personeller Ressourcen im Unternehmen sowie einer Verjüngung der Belegschaft, die oft mit stärker hierarchisch aufgebauten Management-Strukturen einhergeht.

Filed Under: Research

Unfallrisiko am Arbeitsplatz steigt bei hohen Temperaturen

August 20, 2021 by Mark Fallak

Viele Regionen der Welt kämpfen in diesem Jahr mit Rekordhitze, die zu verheerenden Waldbränden und zahlreichen hitzebedingten Todesfällen geführt hat. Ein aktuelles IZA-Forschungspapier von Jisung Park, Nora Pankratz und Patrick Behrer weist auf eine zusätzliche, bislang unterschätzte Gesundheitsgefahr hin: Bei hohen Außentemperaturen kommt es vermehrt zu Arbeitsunfällen.

Auf Basis tagesgenauer Wetterdaten für den US-Staat Kalifornien und Statistiken der staatlichen Arbeits- und Unfallversicherung für die Jahre 2001 bis 2018 ermitteln die Forscher, dass sich das Verletzungsrisiko am Arbeitsplatz bei Außentemperaturen über 32 Grad Celsius um neun Prozent erhöht. Überschreitet das Thermometer die 37-Grad-Marke, steigt die Unfallquote sogar um 15 Prozent.

Auch Tätigkeiten in Innenräumen betroffen

Betroffen sind nicht nur Berufe, die überwiegend im Freien ausgeübt werden, sondern auch Tätigkeiten etwa in Lagerhäusern, industriellen Produktionsstätten und Großhandelsbetrieben. So erhöht sich bei starker Hitze die Wahrscheinlichkeit, von einem Gerüst zu fallen, eine Maschine falsch zu bedienen oder von einem Fahrzeug angefahren zu werden. Die Autoren führen diesen Befund darauf zurück, dass hohe Temperaturen kognitive Fähigkeiten wie Konzentration und Urteilsvermögen beeinträchtigen und zu einem lascheren Umgang mit anstrengenden Sicherheitsmaßnahmen verleiten können.

Da dieser Zusammenhang in der Versicherungsstatistik nicht erfasst wird, wird die Zahl der hitzebedingten Arbeitsunfälle laut Studie massiv unterschätzt. Statt der offiziell dokumentierten 850 Fälle pro Jahr dürfte sich die tatsächliche Zahl nach den Berechnungen der Forscher auf über 20.000 belaufen. Die dadurch verursachten sozialen Kosten könnten allein in Kalifornien mit weit über 500 Millionen Dollar jährlich zu Buche schlagen.

Einkommensschwache sind die Leidtragenden

Hinzu kommt, dass Geringverdienende besonders stark vom erhöhten Unfallrisiko betroffen sind, da sie im Job häufiger dem Wetter ungeschützt ausgesetzt sind, gefährlichere Arbeiten verrichten und in den heißesten Regionen des US-Bundesstaates überrepräsentiert sind. So ist das Unfallrisiko am Arbeitsplatz für Beschäftigte im unteren Fünftel der Einkommensverteilung fünfmal höher als für die oberen 20 Prozent. Da die Unfallversicherung nur einen Teil der Einkommensverluste abdeckt, könnte sich die Ungleichheit durch das erhöhte Unfallrisiko also noch verschärfen.

Allerdings liefert die Studie auch eine gute Nachricht: Trotz vermehrter Hitzewellen infolge des Klimawandels sind die hitzebedingten Arbeitsunfälle seit etwa 2005 tendenziell rückläufig. Verschärfte Arbeitsschutzauflagen im Rahmen des damals eingeführten „California Heat Illness Prevention Standard“ dürften dazu beigetragen haben. Aus Sicht der Forscher besteht jedoch noch enormes Verbesserungspotenzial, gerade für Tätigkeiten in Innenräumen, die von der Verordnung nicht abgedeckt sind. Neben mehr Möglichkeiten zur Abkühlung und Erfrischung könnten auch innovative Produktionsmethoden und andere Verbesserungen der Arbeitsbedingungen wie großzügigere Pausenregelungen helfen.

Filed Under: Research Tagged With: climate change, heat, inequality, workplace safety

Softdrink-Steuer reduziert Zuckerkonsum in Großbritannien

August 5, 2021 by Mark Fallak

Übergewicht und Fettleibigkeit gelten schon seit den 1990er Jahren als Zivilisationskrankheit mit epidemischen Ausmaßen. In der Corona-Krise hat sich das Problem noch zusätzlich verschärft. In manchen Ländern hat die Politik darauf reagiert, indem sie zuckerhaltige Getränke durch Steuererhöhungen verteuert. Solche staatlichen Eingriffe sind aus verschiedenen Gründen umstritten, auch weil sie einkommensschwache Gruppen überproportional stark belasten.

Aber werden die höheren Steuern überhaupt auf die Verbraucher abgewälzt? Und reduziert sich dadurch der Konsum? Wie reagieren die Hersteller? Diesen Fragen gehen Alex Dickson, Markus Gehrsitz und Jonathan Kemp in einem aktuellen IZA-Forschungspapier am Beispiel Großbritanniens nach.

Gesalzene Steuer auf gezuckerte Getränke

Die britische Regierung hatte im März 2016 angekündigt, zum April 2018 die sogenannte Soft Drinks Industry Levy zu erheben, einen Aufschlag von 0,24 Pfund (ca. 28 Cent) pro Liter zuckerhaltiger Limonade. Die Hersteller konnten die Steuer vermeiden, indem sie den Zuckergehalt ihrer Getränke auf weniger als 5g/100ml senkten. So hoffte die Regierung neben der Nachfrageseite auch die Angebotsseite zu einer gesünderen Produktpalette zu bewegen.

Um die Effekte bewerten zu können, analysierten die Forscher detaillierte Daten zu den landesweiten Getränkeverkäufen im Zeitraum von Juli 2014 bis Januar 2020, aus denen neben den Preisen und Absatzmengen auch Veränderungen der Inhaltsstoffe und Nährwertangaben der verschiedenen Softdrinks hervorgehen.

Hersteller ändern Rezepturen in Erwartung der Steuer

So zeigt die Studie, dass die Steuer schon vor ihrem Inkrafttreten zu einem massiven Rückgang des Zuckerkonsums führte. Offenbar nutzten viele Hersteller die zweijährige Übergangsfrist, um den Zuckergehalt in ihren Softdrinks unter den steuerrelevanten Schwellenwert zu bringen, indem sie vermehrt auf Süßstoffe setzten. Dadurch sank die Zucker-Kalorienaufnahme der Briten um fünf Milliarden Kalorien pro Woche, ohne dass der Absatz der entsprechenden Softdrinks spürbar zurückging.

Einige große Marken behielten ihre zuckerreichen Rezepturen allerdings bei, vor allem bei Energydrinks und Colas. Als die Steuererhöhung wirksam wurde, erhöhten sie die Preise, sogar über den Steueraufschlag hinaus. In der Folge brach der Absatz um 18 Prozent ein, vor allem bei den großen Gebinden für den Heimverzehr, und es kam vermehrt zum Umstieg auf zuckerreduzierte oder zuckerfreie Getränke. Die Preiserhöhung verringerte so die wöchentliche Zuckeraufnahme aus Softdrinks um eine weitere Milliarde Kalorien.

Diese Daten entkräften somit das in Deutschland oft vorgebrachte Argument, Softdrink-Steuern hätten kaum Effekte. Zwar gab es schon vor der Maßnahme einen gesellschaftlichen Trend zu mehr Light-Getränken, der jedoch nach Einschätzung der Autoren durch die Steuer stark beschleunigt wurde – in Zahlen ausgedrückt: um 6500 Kalorien pro Kopf und Jahr. Die Reaktion der Hersteller hatte daran einen viermal größeren Anteil als die Verhaltensänderung der Verbraucher. Inwieweit sich der verringerte Konsum gezuckerter Softdrinks auf den Trend zur Fettleibigkeit ausgewirkt hat, lässt sich allerdings anhand der Studie nicht beantworten.

Filed Under: Research Tagged With: calories, health, nutrition, obesity, sugar, tax, UK

Soziale Normen beeinflussen die individuelle Bereitschaft zum Klimaschutz

July 27, 2021 by Mark Fallak

Viele Menschen tun wenig für den Klimaschutz, weil sie die Bereitschaft anderer unterschätzen, ebenfalls ihren Beitrag zu leisten. Das ist das zentrale Ergebnis eines aktuellen IZA-Forschungspapiers von Peter Andre, Teodora Boneva, Felix Chopra, Armin Falk. Anhand eines umfangreichen Befragungsexperiments belegt das Forscherteam für die USA, dass Informationen über die tatsächlichen gesellschaftlichen Normen und Verhaltensweisen die Spendenbereitschaft für Klimamaßnahmen erhöhen. Darüber hinaus zeigt die Studie, inwieweit ökonomische Präferenzen und moralische Werte für die individuellen Einstellungen zum Klimaschutz maßgeblich sind.

Rund 8.000 repräsentativ ausgewählte Erwachsene in den USA hatten in dem Experiment die Möglichkeit, 450 Dollar zu gewinnen. Vorab mussten sie angeben, wie viel davon sie an eine Klimaschutz-Organisation spenden würden. Mit dem Gesamtbetrag ließe sich der jährliche CO2-Ausstoß eines durchschnittlichen US-Amerikaners kompensieren. Anhand der genannten Beträge konnten die Forscher messen, inwieweit die Menschen bereit waren, auf eigene Kosten den Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen. Im Schnitt gaben die Befragten an, die Hälfte des Geldgewinns für den Klimaschutz zu spenden.

Die Teilnehmenden wurden außerdem gefragt, wie hoch sie den Anteil ihrer Landsleute einschätzen, die laut Umfragen selber aktiv etwas für den Klimaschutz tun bzw. die Bekämpfung des Klimawandels für wichtig halten. Dabei zeigte sich, dass der tatsächliche Anteil der Klimaschutz-Aktiven (62 Prozent) und der Klimaschutz-Befürworter (79 Prozent) deutlich unterschätzt wird. Werden die Teilnehmenden vor ihrer Entscheidung über diese Zahlen informiert, fällt die Spendenbereitschaft um fünf bis sechs Prozent höher aus. Besonders groß ist der Effekt bei Menschen, die den Klimawandel leugnen oder ihm zumindest skeptisch gegenüberstehen.

Frauen beteiligen sich stärker am Klimaschutz

Im Durchschnitt spenden Frauen 17 Dollar mehr für den Klimaschutz als Männer. Demokraten geben 45 Dollar mehr als Republikaner. Mit höherem Haushaltseinkommen steigt die Spendenbereitschaft, mit höherem Bildungsabschluss geht sie allerdings bei Republikanern sogar zurück. Die Analyse der Persönlichkeitsmerkmale zeigt, dass sich vor allem Geduld und Prosozialität positiv auf die Bereitschaft zum Klimaschutz auswirken. Auch sind Teilnehmende, deren moralische Werte universell für alle Menschen gelten, zu größeren Spenden bereit als solche, die sich eher ihrer eigenen Gruppe verpflichtet fühlen.

„Klimaschutz ist eine Frage der Kooperation. Menschen neigen aber dazu, nur bedingt kooperativ zu sein: Wenn du mitmachst, mache ich auch mit. Deswegen ist es gerade im Kampf gegen den Klimawandel wichtig, Fehleinschätzungen zur Kooperationsbereitschaft anderer aufzudecken und zu korrigieren“, erklärt Armin Falk. Um Verhaltensänderungen und Akzeptanz für klimapolitische Maßnahmen zu erreichen, sei es entscheidend, dass Klimaschutz als gesellschaftliche Norm wahrgenommen werde. Breit angelegte Informationskampagnen könnten hier eine selbstverstärkende Wirkung entfalten, so die Studienautoren.

Filed Under: Research Tagged With: beliefs, climate change, economic preferences, moral values, social norms

Was der Klimawandel für die globalen Arbeitsmärkte bedeutet

July 23, 2021 by Mark Fallak

Der Klimawandel führt dazu, dass extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Überschwemmungen und Wirbelstürme immer häufiger auftreten. Neben Schäden für die Umwelt und die menschliche Gesundheit stellt die globale Erwärmung die Funktionsfähigkeit von Arbeitsmärkten vor große Herausforderungen. Der erste IZA-Workshop „Klimawandel und Arbeitsmärkte“, organisiert von Andrew Oswald, Olivier Deschenes und Nico Pestel, bot ein Forum zur Vorstellung aktueller Forschung auf diesem Gebiet.

In seiner Begrüßung unterstrich Oswald, der die IZA-Initiativen zur Klimaforschung koordiniert, die Dringlichkeit des Problems mit Verweis auf die zu dem Zeitpunkt herrschenden Extremtemperaturen in Teilen Nordamerikas. Zudem beklagte er, dass Forschung zu den wirtschaftlichen Folgen der Klimakrise in der internationalen Wirtschaftswissenschaft bislang ein Schattendasein führe, wie sich an der geringen Anzahl an einschlägigen Artikeln in den führenden ökonomischen Fachzeitschriften zeige.

Klima und Ökonomie im Wandel

Den Auftakt des Workshops machte Lord Nicholas Stern von der London School of Economics mit einem Impulsvortrag zum Thema „Changing Climate, Changing Economics“. Laut Stern lasse sich die globale Durchschnittstemperatur nur stabilisieren, wenn die Netto-Emissionen von Treibhausgasen bis Mitte des 21. Jahrhunderts auf Null zurückgefahren werde. Bereits eine globale Erwärmung um zwei Grad Celsius berge große Risiken für die Menschheit. Ab drei Grad mehr würden ganze Regionen der Erde unbewohnbar.

Vor allem bei der Energieversorgung seien jetzt massive Investitionen erforderlich, um eine solche Klimakatastrophe zu verhindern. Die Wirtschaftswissenschaft und -politik solle sich dabei nicht nur auf Fragen der CO2-Bepreisung konzentrieren, sondern auch auf den notwendigen systemischen Wandel in diversen Bereichen, in denen der Markt an seine Grenzen stoße, so Stern.

Regenfälle wirken sich auf Beschäftigung in der Landwirtschaft aus

Unmittelbare Arbeitsmarkteffekte von Wetteranomalien waren Gegenstand des Beitrags von Camilo Bohorquez-Penuela. Anhand der lokalen Niederschlagsmengen im ländlichen Kolumbien zeigt die Studie, dass Wasser und menschliche Arbeitskraft in der landwirtschaftlichen Produktion substitutiv eingesetzt werden: In Zeiten mit überdurchschnittlichem Niederschlag geht die reguläre Beschäftigung zurück, auch über den Agrarsektor hinaus, während sie in Dürreperioden zunimmt.

Dürreperioden beeinflussen Migrationsentscheidungen

Neben den direkten Beschäftigungseffekten wirkt sich der Klimawandel auch auf die Standortentscheidung von Unternehmen und Arbeitskräften aus. Die von Fernanda Martínez Flores vorgestellte Studie zeigt, dass Dürreperioden in Westafrika entgegen der verbreiteten Einschätzung nicht zu mehr, sondern eher zu weniger Migration in Richtung Europa führt. Dass dieser Effekt vor allem während der Anbausaison und in der Mitte der Einkommensverteilung zu beobachten ist, deutet darauf hin, dass dürrebedingte Einkommensausfälle für den Migrationsrückgang maßgeblich sind.

Anpassung an den Klimawandel kommt manche Branchen teuer zu stehen

Die zunehmende Volatilität von Niederschlägen ist mit hohen wirtschaftlichen Anpassungskosten verbunden, die Jeffrey G. Shrader für das US-Baugewerbe, eine ebenso wirtschaftlich bedeutende wie klimaanfällige Branche, abschätzt. Je mehr Regen vorhergesagt wird und je länger der Prognosezeitraum, desto stärker geht die Beschäftigung im Baugewerbe zurück, da sich die Unternehmen bei der Personalplanung an den Niederschlagsprognosen orientieren. Bei hohen Anpassungskosten sinkt diese Flexibilität, was wiederum größere Einbußen in Schlechtwetterperioden zur Folge hat. Viele Unternehmen wären daher bereit, für präzisere und langfristigere Wettervorhersagen zu zahlen.

Weitere vorgesteltle Studien sind über die Workshop-Homepage abrufbar.

Filed Under: IZA News, Research Tagged With: climate change

Schnelltests haben Coronavirus effektiv eingedämmt

July 9, 2021 by Mark Fallak

Laut einem aktuellen IZA-Forschungspapier von Janos Gabler, Tobias Raabe, Klara Röhrl und Hans-Martin von Gaudecker waren Corona-Schnelltests das effektivste Mittel im Kampf gegen die zweite und dritte Pandemiewelle in Deutschland.

Mit einem neuartigen Simulationsmodell, in dessen Mittelpunkt die physischen Kontakte zwischen Menschen stehen, untersuchte das Forscherteam die Wirkung verschiedener Maßnahmen wie Ausgangssperren, Kontaktbeschränkungen, Impfen sowie PCR- und Schnelltests auf die Infektionszahlen.

Demnach hatte der Einsatz von Corona-Schnelltests einen ähnlich positiven Einfluss wie die steigenden Temperaturen in Verbindung mit dem vermehrten Aufenthalt im Freien. Allein im Mai ließen sich rund 40 Prozent des Rückgangs der Fallzahlen auf die Schnelltests zurückführen, nur 16 Prozent auf die stark angestiegene Impfquote.

Die Autoren halten konsequente Testungen als wirksames und kostengünstiges Mittel daher auch bei geringen Infektionszahlen weiterhin für sinnvoll, solange viele Menschen noch kein Impfangebot erhalten haben.

Weitere Forschung aus dem IZA-Netzwerk

Schon einige frühere IZA-Forschungspapiere hatten sich dem Thema mit unterschiedlichen Methoden und Daten aus verschiedenen Ländern gewidmet:

  • Eine Studie aus der Slowakei zieht ein positives Fazit der dort durchgeführten Massentests in der gesamten Bevölkerung, weist jedoch darauf hin, dass eine solche Strategie nur erfolgversprechend sei, wenn regelmäßig nachgetestet werde: In Bezirken, wo nach einigen Wochen erneut getestet wurde, sanken die Fallzahlen anschließend um rund 30 Prozent und der R-Wert um 0,3.
  • Eine Auswertung des „Tübinger Modells“ zeigt, dass die dortige Öffnungsstrategie in Verbindung mit konsequenten Testungen keinen nennenswerten Anstieg der Inzidenzzahlen verursacht hat. Insbesondere seien mit jedem zweiten Test unerkannte Infektionen aufgedeckt worden, die andernfalls zur Weiterverbreitung des Virus beigetragen hätten.
  • Eine Studie aus Südtirol kommt zu dem Schluss, dass der einfache Zugang zu Testzentren entscheidend ist, um Menschen dazu zu bewegen, sich freiwillig testen zu lassen. Die Autoren hatten außerdem verschiedene demografische Faktoren untersucht, die Unterschiede in den Testquoten der einzelnen Gemeinden erklären könnten. Während Alter, Einkommen und Religiosität im Durchschnitt positiv mit hoher Testbereitschaft korrelieren, zeigt sich kein Zusammenhang mit Bildungsstand oder Zuwanderungsstatus.

Filed Under: Research Tagged With: antigen testing, COVID-19, rapid tests, seasonality, vaccination

Wie sich hohe Umweltbelastung auf Bildungs- und Arbeitsmarkterfolg auswirkt

July 1, 2021 by Mark Fallak

Der IZA-Programmbereich „Umwelt, Gesundheit und Arbeitsmärkte“ widmet sich drei hochaktuellen Forschungsthemen, die durch Klimawandel und Corona-Krise noch an Bedeutung gewonnen haben. Organisiert von Olivier Deschenes und Nico Pestel, bot der jährliche Workshop des Programmbereichs zum achten Mal ein Forum für die Präsentation und Diskussion neuer Forschungsarbeiten aus der internationalen Wissenschaft.

Schwerpunkte waren in diesem Jahr die Auswirkungen verschiedener Formen von Umweltbelastung auf den Bildungserfolg sowie die Gesundheits- und Beschäftigungseffekte umweltpolitischer Maßnahmen.

Blei schadet dem Lernerfolg

Die gesundheitsschädliche Wirkung von Blei im Trinkwasser ist hinlänglich bekannt. Mit umfangreichen Daten aus dem US-Staat North Carolina konnte Ludovica Gazze in ihrer Studie mit zwei Kolleginnen jetzt erstmals nachweisen, dass die Verhaltensauffälligkeiten und Leistungsschwächen von Schulkindern mit erhöhten Bleiwerten auch auf deren Mitschülerinnen und Mitschüler abfärben. Um den Effekt messen zu können, analysierten die Ökonominnen die schulische Laufbahn von Geschwisterkindern mit unterschiedlich hohem Anteil von Klassenkameraden, bei denen im Vorschulalter eine hohe Bleibelastung im Blut festgestellt wurde.

Dicke Luft im Klassenzimmer

Ebenfalls nachteilig auf den Lernerfolg wirkt sich schlechte Luft im Klassenzimmer aus. Juan Palacios und Koautoren maßen für ihre Studie zwei Jahre lang die CO2-Konzentration, Feinstaubbelastung, Temperatur und Feuchtigkeit in den Unterrichtsräumen von über 3.000 Schülern. Durch den Abgleich mit standardisierten Leistungsprüfungen am Ende der Schuljahre konnten die Forscher nachweisen, dass sich schlechte Luftqualität negativ auf die schulischen Leistungen auswirkt. Die Auswertung der Unterrichtszeiten legt nahe, dass bei schlechter Luft längere Pausen gemacht werden, die auf Kosten des Lernerfolgs gehen. Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in Schulen seien daher gut investiertes Geld.

Umweltzonen fördern die Gesundheit

Dass Umweltzonen das Risiko von Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Erwachsenen reduzieren, hatte bereits eine frühere IZA-Studie detailliert belegt. Ein von Hannah Klauber präsentiertes Forschungspapier zeigt nun, dass die positiven Effekte schon in der frühen Kindheit einsetzen. Auf Basis umfangreicher Krankenversicherungsdaten verglich das Forscherteam den Medikamentenbedarf von Kindern, die kurz vor bzw. nach Einführung von Umweltzonen geboren wurden. Im Verlauf der ersten fünf Lebensjahre zeigt sich dabei ein signifikanter Unterschied in der Häufigkeit verschriebener Asthma-Medikamente. 

Gutes Management entscheidend für Klimaschutz

Viele Regierungen setzen im Kampf gegen den Klimawandel auf verstärkten Emissionshandel, beispielsweise mit CO2-Zertifikaten. Dadurch sollen umweltschädliche Produktionsmethoden teurer und somit unattraktiver werden. Der Erfolg einer solchen marktorientierten Klimapolitik hängt jedoch entscheidend vom Sachverstand der Akteure ab, wie die von Ulrich Wagner vorgestellte Studie zeigt. Die Forscher analysierten Befragungs- und Unternehmensdaten von Betrieben, die an Pilotprojekten für den Emissionshandel in China teilnahmen. Den Ergebnissen zufolge ging der Strom- und Kohleverbrauch nur in Firmen mit überdurchschnittlich hoher Managementqualität spürbar zurück.

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Weitere Forschungspapiere sind über die Workshop-Homepage abrufbar.

Filed Under: IZA News, Research Tagged With: environment, health

Maschinelles Lernen im Sozialsystem

June 23, 2021 by Mark Fallak

Big Data, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen gewinnen in und außerhalb der Arbeitswelt rasant an Bedeutung. In der Medizin beispielsweise gelten intelligente Systeme für die Früherkennung von Krankheiten oder zur Entwicklung personalisierter Therapien als besonders aussichtsreich. In den USA wird künstliche Intelligenz auch bei Gerichtsentscheidungen bereits genutzt, um das Rückfallrisiko von Straftätern besser einschätzen zu können.

Beim maschinellen Lernen – oder Machine Learning – als Teilbereich der künstlichen Intelligenz werden IT-Systeme mit Daten und Algorithmen „gefüttert“, anhand derer sie eigenständig Muster und Gesetzmäßigkeiten erkennen und neue Lösungen generieren, die dann wiederum für die Analyse von bisher unbekannten Daten verwendet werden können.

In den letzten Jahren nutzen immer mehr IZA-Forschungspapiere diese Methode für diverse Anwendungsbereiche – von der Zielgruppenidentifikation für frühkindliche Förderprogramme bis hin zur Analyse regelmäßiger sportlicher Aktivität als Erfolgsfaktor beim Online-Dating.

Analyse umfangreicher Sozialversicherungsdaten aus Australien

Eine aktuelle Studie von Dario Sansone und Anna Zhu weist auf ein bislang kaum beachtetes Einsatzgebiet von maschinellem Lernen hin – die Früherkennung von langfristigem Sozialleistungsbezug. Hier sehen die Forscher einen potenziell großen gesellschaftlichen Nutzen, denn die Abhängigkeit von Sozialhilfe verursacht dem Staat hohe Kosten und wirkt auf die Betroffenen demoralisierend.

Gerade in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit komme es daher entscheidend darauf an, Personen mit dem höchsten Risiko einer dauerhaften Abhängigkeit zu identifizieren, um mit geeigneten Fördermaßnahmen rechtzeitig gegensteuern zu können, so die Autoren.

Für ihre Analyse nutzen die Forscher umfangreiche Sozialversicherungsdaten aus Australien. Neben demografischen und soziökonomischen Merkmalen enthalten die Daten tagesgenaue Informationen über die spezifischen Sozialleistungen von Millionen Menschen und deren Haushaltsmitgliedern. Datensätze dieser Größe und Qualität sind praktisch unmöglich manuell auszuwerten, eignen sich jedoch hervorragend zum „Trainieren“ von Algorithmen für das maschinelle Lernen.

Vorhersagen um ein Fünftel genauer

Die Ergebnisse ermöglichen deutlich bessere Vorhersagen als herkömmliche Frühwarnsysteme. Laut Studie liegt die Treffsicherheit um mindestens 22 Prozent höher als bei den aktuell verwendeten Modellen. Zwei weitere Vorteile des maschinellen Lernens: Die Methode ist äußerst kostengünstig anzuwenden, da alle nötigen Daten schon vorliegen, und sie minimiert den Einfluss bewusster oder unbewusster Vorurteile und Stereotypen auf die Entscheidungsfindung.

Hierin liegt zugleich eine oft geäußerte Kritik am maschinellen Lernen begründet. Denn zum einen können auch Algorithmen diskriminieren, zum anderen können bei manchen Entscheidungen auch Erfahrung und Menschenkenntnis von Vorteil sein.

Die Autoren plädieren daher dafür, maschinelles Lernen lediglich zur Unterstützung der Entscheidungsfindung einzusetzen, so dass beispielsweise die Fallmanager in Jobcentern weniger Zeit für die Datenauswertung aufwenden müssen und sich intensiver um die persönliche Beratung kümmern können.

In jedem Fall sei jedoch die Identifikation von Risikopersonen lediglich der erste Schritt. Mindestens ebenso wichtig sei die Auswahl geeigneter Maßnahmen, um dauerhafte Abhängigkeit von Sozialleistungen zu verhindern. Auch hier könnten Algorithmen des maschinellen Lernens in Kombination mit randomisierten Kontrollstudien hilfreich sein, so die Forscher.

Filed Under: Research Tagged With: algorithms, artificial intelligence, Australia, income support, machine learning, welfare dependency

Babyboom nach der Fußball-EM?

June 11, 2021 by Mark Fallak

Glaubt man diversen internationalen Medienberichten, hat die Fan-Euphorie bei fußballerischen Großereignissen eine auffällig „nachwuchsfördernde“ Wirkung. So soll es beispielsweise in Island neun Monate nach dem Überraschungssieg gegen England bei der EM 2016 zu einem wahren Babyboom gekommen sein, ähnlich wie in Barcelona nach dem Last-Minute-Siegtor gegen Chelsea im Halbfinale der Champions-League 2009.

Auch in Deutschland soll das Sommermärchen 2006 ähnliche Nachwirkungen gehabt haben, wobei die harten Zahlen diese Vermutung ebenso wenig stützen konnten wie nach dem WM-Sieg 2014. Also doch alles eher eine Frage des Zufalls?

Die italienischen Ökonomen Luca Fumarco und Francesco Principe wollten es genauer wissen und wühlten sich durch die Geburten- und Fußball-Historie von 50 europäischen Ländern über einen Zeitraum von 56 Jahren. Dazu analysierten sie die monatlichen Geburtenzahlen in Abhängigkeit vom Abschneiden der jeweiligen Fußball-Nationalmannschaften bei Europa- und Weltmeisterschaften, gemessen an den Turnierergebnissen und gewichtet nach dem Elo-Rating der FIFA.

Aus der Fülle von Daten ließ sich tatsächlich ein robuster Zusammenhang ablesen – allerdings in die genau umgekehrte Richtung: Je erfolgreicher die eigene Mannschaft, desto deutlicher sanken die Geburtenzahlen neun bis zehn Monate nach Turnierbeginn, wie die folgende Grafik (genauere Beschreibung siehe Studie) veranschaulicht:

Fig. 1: Effect of performance on monthly births

Statistisch betrachtet gingen die Zahlen bereits bei einer durchschnittlichen Turnier-Performance um 2,13 Prozent zurück. Auf Deutschland bezogen entspräche das rund 1.000 Geburten im betreffenden Monat.

Über die Gründe geben die Daten leider keinen Aufschluss. Die Forscher vermuten auf Basis von Erkenntnissen zu Medienkonsum und Freizeitaktivitäten, dass es sich schlicht um einen „Substitutionseffekt bei der Zeitverwendung“ handele:  Die vor dem Fernseher, im Stadion, beim Public Viewing, im Autokorso oder auf Siegesfeiern verbrachte Zeit stehe schließlich für reproduktive Aktivitäten nicht zur Verfügung.

Aus demografischer Perspektive wäre demnach gerade in Nationen mit ohnehin geringer Geburtenrate ein frühes EM-Ausscheiden eher vorteilhaft. Ökonomisch betrachtet sollte sich die deutsche Nationalmannschaft davon aber nicht leiten lassen. Denn wie eine frühere IZA-Studie für die WM 2006 belegt, beflügelt ein unerwartet gutes Abschneiden den wirtschaftlichen Optimismus der Landsleute, was zumindest die kurzfristige Konsumfreude positiv beeinflussen dürfte – und womöglich ja auch die mittelfristige Familienplanung.

Filed Under: Research Tagged With: baby boom, birth rates, entertainment, fertility, football, intimacy, sports

Aktuelle Forschung zu den ökonomischen Effekten von Zuwanderungspolitik

June 9, 2021 by Mark Fallak

Im letzten Jahr verließen 281 Millionen Menschen ihr Heimatland – ein neuer Höchststand der internationalen Migration und Anlass genug zur Vorstellung aktueller Erkenntnisse aus der ökonomischen Migrationsforschung. Bereits zum 17. Mal richtete das IZA sein inzwischen international fest etabliertes Annual Migration Meeting aus. Nach der pandemiebedingten Absage im vergangenen Jahr fand die Fachtagung, organisiert von George Borjas und Marc Witte, nun erstmals online statt.

Zu den Themenschwerpunkten zählten Ursachen und Folgen von internationalen Wanderungsströmen, Fragen der Zuwandererintegration sowie die Effekte von Migrationspolitik auf Herkunfts- und Zielländer. Die Präsentationen der 17 Vortragenden deckten auch geografisch weite Teile des Globus ab – von den USA, Mexiko und Kolumbien über Italien und Israel bis hin zu den früheren Kolonien Portugals.

Gleich mehrere Forschungsarbeiten beschäftigten sich mit den Auswirkungen restriktiver Einwanderungspolitik auf die wirtschaftliche Entwicklung in den Herkunftsländern. So zeigte beispielsweise die von Davide Coluccia vorgestellte Studie zur Masseneinwanderung aus Italien in die USA zu Beginn des letzten Jahrhunderts, dass die amerikanischen Immigrationsgesetze von 1921 bis 1924 das Bevölkerungswachstum in jenen italienischen Regionen verstärkten, die zuvor eine hohe Auswanderung verzeichnet hatten. Die dortige Industrie investierte aufgrund des gewachsenen Arbeitsangebots weniger in Kapitalgüter wie Maschinen – mit langfristigen Folgen für Wachstum und Produktivität.

Einkommenssteigerung durch Einbürgerung

Yajna Govind beleuchtete die Effekte der Einbürgerung von Immigranten auf deren Arbeitsmarkterfolg. Die Studie nutzt eine Gesetzesänderung von 2006, nach der Zuwanderer länger mit einer Französin oder einem Franzosen verheiratet sein müssen (mindestens vier statt vorher zwei Jahre), um sich einbürgern lassen zu können. Dadurch konnte die Forscherin den positiven Effekt der Staatsbürgerschaft messen: Im Schnitt verdienen zugewanderte Menschen 30 Prozent mehr, wenn sie eingebürgert sind. Bei Männern ist das Einkommensplus vor allem auf eine Ausweitung der Arbeitszeit zurückzuführen, bei Frauen auf einen höheren Stundenlohn.

In seinem Impulsvortrag zum „American Dream“ verglich Ran Abramitzky die Einwanderung in die USA vor 100 Jahren mit heutigen Immigrationsmustern. Seiner Diagnose zufolge werde die frühere europäische Massenauswanderung in die USA oft zu stark romantisiert. Sein Vortragstitel „Streets of Gold“ spielt auf das Zitat eines italienischen Einwanderers an, der die Einwanderungserfahrung im frühen 20. Jahrhundert treffend beschreibt:

I came to America because I heard the streets were paved with gold. When I got here, I found out three things: First, the streets were not paved with gold. Second, they weren’t paved at all. Third, I was expected to pave them.

Damals wie heute, so der Stanford-Ökonom, passten sich Einwanderer sowohl ökonomisch als auch kulturell nur in geringem Maße an ihr Gastland an. Unabhängig vom Herkunftsland gelänge es erst der zweiten Generation, wirtschaftlich in den meisten Belangen aufzuholen.

Filed Under: IZA News, Research Tagged With: Development, immigration policy, integration, migration

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